Transparenz und Teilhabe
Transparenz und Teilhabe – das sind die Forderungen, mit denen die Piratenpartei gerade auf breite Zustimmung stößt und einen Landtag nach dem anderen entert. In großen Teilen der Gesellschaft wächst das Bedürfnis nach klarer, ungefilterter Information, egal, ob es um politische Entscheidungen oder um die Lieferketten von Produkten geht. Auch die Wirtschaft sieht sich zunehmend gezwungen, sich auf Augenhöhe mit ihren Kunden und Mitarbeitern zu begeben und ihren Kurs zu ändern. Was können Konzernlenker, Firmenchefs und Kommunikationsverantwortliche von den Piraten lernen? Die neue enorm-Titelgeschichte stellt Unternehmen vor, die sich mit Firmen-Wikis und neuen Feedback-Tools, mit Nachhaltigkeitsberichten und Unternehmensblogs auf einen neuen Weg machen.


TITELTHEMA
Piraten an Bord
Mehr Transparenz, mehr Teilhabe: Mit ihren Forderungen trifft die Piratenpartei einen Nerv in der Gesellschaft. Das erhöht auch den Druck auf die Wirtschaft: Nur Unternehmen, die sich öffnen, sind langfristig glaubhaft
Seite 16
AUFTAKT
Am Anfang
Das Social Business Klares Licht
will Verbraucher von den Vorteilen
von LED-Lampen überzeugen
Seite 6
Meeting
Große Worte, kleine Taten: Auch
die neue Klimakonferenz in Rio, 20 Jahre
nach dem Ur-Gipfel, wird scheitern
Seite 8
Erdumrundung
Bochumer Studenten haben ein Solarfahrzeug entwickelt, mit dem sie in 12 Monaten einmal um die Welt fahren
Seiten 10
Die Frage aller Fragen
Die Mietpreise steigen, die Wohnungen werden knapp – für Normalverdiener sind sie kaum noch bezahlbar. Wir haben Mieter in Hamburg gefragt: Kann Kapitalismus fair sein?
Seite 12
Freds Grimm
„Change Management“ gilt als eine Königsdisziplin der Unternehmensberatung. Die Methoden und Resultate sind zweifelhaft
Seite 14
UNTERNEHMEN
Meldungen
Auskünfte an Ladentheken oft mangelhaft; Genossenschaft hofft auf Übernahme von Hessnatur
Seite 28
Die Stadthalter
Die Kassen der deutschen Städte
sind leer. Wiesbaden und Mönchengladbach versuchen, mit dem Konzept von Social Business die sozialen Probleme zu lösen
Seite 30
Grenzkontrolle für faire Aktie
In jeder noch so guten Idee steckt ein Detail, an dem es hakt. Diesmal: Schafft der Verein Studienaktie den Sprung nach Deutschland?
Seite 33
Wirkungscheck
Wirkt die Arbeit von Sozialunternehmern?
Die Phineo gAG hat ein Siegel entworfen, das Investoren und Spendern Antworten geben soll
Seite 34
Die Leiden des Ioannis
Eine griechische Klinik behandelt erfolgreich Alzheimerpatienten –
und steht wegen der Finanzkrise vor dem Aus. Jetzt wollen es Mitarbeiter als Sozialunternehmer versuchen
Seite 36
Wie die Ahnen
Viele Familienunternehmer handeln auffällig oft sozial und ökologisch verantwortungsvoll – ganz ohne CSR-Strategie
Seite 42
„RWE redet Klartext“
Der Energiekonzern RWE will an der Stromerzeugung durch Kohle festhalten. enorm-Autorin Kathrin Hartmann fragte nach, wie das zur Energiewende passt
Seite 44
Die Reise der Jeans
Jeans trägt jeder, die sozialen und ökologischen Auswirkungen sind
den wenigsten bewusst. enorm zeichnet den Lebensweg einer Jeans nach
Seite 48
Tödlicher Sand
Abdulhalim Demir hat sieben Jahre lang Jeans mit Sandstrahlern bearbeitet.
Seine Lunge ist schwer geschädigt – jetzt kämpft er für ein Verbot der Technik
Seite 50
Probleme im Aufbau
Der Deutsche Fußball-Bund hat eine Nachhaltigkeits-Kommission gegründet.
Bis 2013 soll sie Ergebnisse liefern, noch aber fehlt ihr eine Strategie
Seite 52
Resteessen
Seitdem Sushi in jeder Ecke der Welt serviert wird, stirbt der Rote Thun aus. Trotzdem
wird gefischt, was die Meere hergeben: Vor allem Japaner zahlen Höchstpreise
Seite 54
POLITIK & GESELLSCHAFT
Meldungen
Sustainia, Modell einer nachhaltigen Welt; CharityWatch-Gründer gibt auf
Seite 60
„Ihr Ziel ist es, zu verwirren“
Nach Davos werden jedes Jahr
auch Sozialunternehmer eingeladen.
Verstanden hat das Weltwirtschafts
forum das Thema aber nicht
Seite 74
Land der Extreme
Der US-Forscher und Nobelpreisträger Michael E. Mann wird seit Jahren von Leugnern des Klimawandels attackiert. Jetzt schildert er seine Erfahrungen in einem Buch
Seite 62
Uni aus Frust
Meinrad Armbruster hat in Magdeburg eine Uni gegründet. Er will Psychologiestudenten zu Sozialunternehmern ausbilden
Seite 65
Brüsseler Gerüstbauer
Die EU-Kommission will dabei helfen, Fonds für soziales Unternehmertum aufzubauen
Seite 66
„Systemisch angepasst“
Deutschland erzieht Kinder zu fleißigen Pflichterfüllern, kritisiert Margret Rasfeld.
Die Berliner Schulleiterin will dagegen Verantwortung und Innovationsgeist fördern
Seite 70
Kap des guten Willens
Knapp 20 Jahre nach der Apartheid werden die sozialen Probleme in Südafrika kaum von der Regierung gelöst. Vielmehr packen die ehemals Unterdrückten sie an
Seite 72
VERBRAUCHER
Meldungen
Vivienne Westwood entdeckt Umweltschutz; Umfrage: Was verbinden Sie mit Nachhaltigkeit?
Seite 80
Special: IT
Sparsame Server, Videokonferenzen, smarte Büros: Die IT-Branche ist auf einem guten Weg. Und steht doch noch vor großen ökologischen und sozialen Herausforderungen
Seite 82
Die Kaputt-Strategie
Elektronik-Hersteller statten ihre Geräte häufig mit Sollbruchstellen aus. enorm-Autor Lukas Grasberger will das nicht hinnehmen. Er ging auf Spurensuche
Seite 88
Grüne Versicherungen
Die deutschen Versicherer geben sich nachhaltig, sind es aber kaum. Dabei könnten sie viel bewirken und profitieren
Seite 92
„Wir galten als Spinnerinnen“
Bilanzgespräch: Ursula Brunner kämpfte jahrzehntelang für faire Handelspreise. Gerechter findet sie die Welt immer noch nicht
Seite 98
Editorial Seite 3
Termine Seite 95
Impressum Seite 96
enorm Intern Seite 96

TITEL Seite 16
Piraten an Bord

TITEL Seite 22
Piraten an Bord

Seite 10
Erdumrundung

Seite 36
Die Leiden des Ioannis

Seite 44
„RWE redet Klartext“

Seite 42
Wie die Ahnen

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Die Reise der Jeans

Seite 52
Probleme im Aufbau

Seite 54
Resteessen

Seite 62
„Ihr Ziel ist es, zu verwirren“

Seite 68
„Systemisch angepasst“

Seite 72
Kap des guten Willens

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Kap des guten Willens

Seite 82
Special: IT

Seite 88
Die Kaputt-Strategie



