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am 28. Februar 2011, 14:51,
von Catharina,
in Allgemein.
Screenshot Film
Hand auf’s Herz. Wieviel Brot schmeißen Sie am Ende der Woche weg, weil es ein wenig hart geworden ist? Wie viele Joghurtbecher landen im Müll, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist? Und wieviel Wurst wandert in die Tonne, weil sie dunkle Ränder hat?
Mit dem Titel Essen im Eimer lief auf dem WDR bereits im vorigen Jahr eine informative Reportage dazu, wieviel Lebensmittel pro Jahr selbst unverdorben weggeschmissen werden, wie sich das auf unser Klima, die Weltmarktpreise und schließlich auf den Hunger in der Dritten Welt auswirkt. 40% bis 50% aller produzierten Lebensmittel werden weggeschmissen. Ein Großteil davon, bevor er überhaupt die Verbraucher erreicht. Wir leben nicht nur nicht im Mangel sondern im Überfluss: 100 Sorten Joghurt, stets gefüllte Regale, Frühlingszwiebeln, Radieschen und Salat dürfen nur einen Tag in der Gemüseabteilung liegen. Ob braune Stellen oder nicht: Alles, was nicht verkauft wurde, wird weggeschmissen. Essbares für die Tonne.
Am 27.04 läuft der Beitrag nochmal im SWR, ehrlicherweise zu der recht zuschauerunfreundlichen Uhrzeit 07:30 Uhr. Besser: einfach im Netz ansehen oder gleich runterladen auf der Seite von Planet Schule.
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am 28. Februar 2011, 11:40,
von Catharina,
in Veranstaltungen.
Anfang April ist es soweit. Mit dem „Vision Summit“ findet das weltweit größte Forum für Sozialunternehmer vom 7.-9. April in Potsdam statt. Im Zentrum der Tagung mit dem Motto “Don’t Wait. Innovate!” steht wie schon in den letzten Jahren die Überzeugung, gesellschaftliche Probleme vor allem durch unternehmerische Mittel zu lösen. Zu diesem Thema gibt es an drei Tagen eine Vielzahl an Workshops, Diskussionen, Keynotes und Vorstellungen von Projektbeispielen und Social Entrepreneurs.
Doch nicht nur Sozialunternehmer werden erwartet, sondern auch Vordenker aus Unternehmen, der Zivilgesellschaft und dem Bildungsbereich. Menschen also, die Initiator Peter Spiegel als „soziale Innovatoren“ bezeichnet.
Neben unterschiedlichen Aspekten des sozialen Unternehmertums, wie etwa Grundlagen und Finanzen, spielen auch die Themen Bildung und Ökologie eine Rolle. Diese inhaltlichen Punkte werden ergänzt durch neue methodische Ansätze des „Design Thinking“. Besonders am ersten Tag finden Workshops zu dieser Denk- und Arbeitsmethode statt, die bei der Suche nach innovativen Lösungen für verschiedensartige Problemstellungen hilft.
„Generating social & business innovators“ ist Motto und Ziel der drei Tage auf dem Campus der Uni Potsdam. Detaillierte Informationen und das Programm gibt’s auf der Website.
Warum bereitet mir dieser Eintrag wohl solche Freude? Freude ist ja geradezu untertrieben. Besser pures Vergnügen gepaart mit Sehnsucht und ungeduldiger Aufregung. Bestimmt weil ich eine Frau bin. Eine Geschäftsfrau genauer gesagt.
FOR NINE TO FIVE wird in naher Zukunft auch Schuhe aus nachhaltiger Produktion mit natürlich gegerbten Leder entwickeln. Schuhe, die nicht nur verdammt schick aussehen, sondern in denen wir den ganzen Tag all die Dinge erledigen können, Weiterlesen »
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am 25. Februar 2011, 16:54,
von Catharina,
in Allgemein.
In dieser Folge erklärt Oliver Widmann, Mitarbeiter von Prof. Dr. Michael Braungart, über das Prinzip Cradle to Cradle. Oliver Widmann wurde 1971 in Waiblingen geboren. Er ist Diplom Betriebswirt und studierte an der Hochschule für Gestaltung, Technik, Wirtschaft und Recht in Pforzheim. Oliver Widmann ist Dozent für Betriebswirtschaftslehre, Marketing, Organisation und Personalpolitik an der Akademie JAK in Hamburg. Seit 1997 ist er Unternehmensberater, Cradle to Cradle® Consultant, Marketingmanager, Projektmanager, CSR, Interior Manager und Leiter des Nachhaltigkeitsmanagements & Corporate Social Responsibility.
Oliver Widmann ist Mitarbeiter von Prof. Dr. Michael Braungart und spricht über das Prinzip “Cradle to cradle”.
“Cradle to cradle” ist ein Modell für industrielle Prozesse, in dem alle Materialien in geschlossenen biologischen oder technischen Kreisläufen fließen. “Abfälle” existieren in diesem Sinne nicht, d.h. “Abfall” ist – wie in der Natur – gleichbedeutend mit “Nahrung”.
Anfang Februar haben wir an dieser Stelle auf den Social Business Day in Wien hingewiesen: Am 23. und 24. Februar sind NGOs, Social Entrepreneurs und Unternehmen unter dem Motto „Tun. Das Wirkt“ dazu eingeladen, sich auszutauschen und langfristige Kooperationen zu entwickeln.
Neu: Der Anmeldeschluss für den Austrian Social Business Day ist auf den 11. März verlängert worden, noch heute bis Mitternacht kann unter socialbusinessday.org vom Frühbucherrabatt profitiert werden.
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am 21. Februar 2011, 12:50,
von Catharina,
in Allgemein.
Das Grün “in” ist, ist wohl keine Neuigkeit mehr und einen nachhaltigen Lebensstil als Trend zu prognostizieren würde einer Rückständigkeit par excellence entsprechen. Nun verhält es sich aber bei Trends so, dass sie nicht immer die Masse erreichen und oft nur bestimmte Milieus mitnehmen. Dennoch: Der LOHAS (Lifestyle of health and Sustainability) breitet sich aus. Zum Glück möchte man sagen.
Und weil es einige Länder gibt, die scheinbar aus Prinzip immer weiter sind, als der Rest, und es in diesen Ländern Vorreitergegenden gibt, gilt es hier Kalifornien in den USA zu erwähnen. Was sich da nämlich jetzt die Bicycle Coffee Company ausgedacht hat, ist so überzeugend wie einfach. Der Bio- und Fairtrade-Kaffee wird nämlich per Fahrrad ausgeliefert. Und wie GREENDELICIOUS anzufügen hat: Die Verpackung kompostierbar.
Das Video: Sehr sehenswert. Dass es von Timberland gesponsert/produziert wurde: geschenkt. Angucken!
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am 15. Februar 2011, 12:06,
von Catharina,
in Allgemein.
Während sich die Politik in Deutschland noch immer nicht auf eine verbindliche Ampel-Kennzeichnung für Lebensmittel einigen kann, machen Internetprojekte wie barcoo mit der Smartphone-App schon seit längerem vor, wie es gehen kann. Das Prinzip der Ampel-Kennzeichnung ist denkbar einfach: Durch die drei Farben Grün, Gelb und Rot wird Weiterlesen »
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am 14. Februar 2011, 15:53,
von Catharina,
in Allgemein.
Der TV-Sender arte zeigt derzeit eine Vielzahl an Dokumentationen und Reportagen rund um das Thema Müll. Bereits am Samstag lief dort in der Programmreihe “Mit offenen Karten” “Die Müllinsel”.
Am Dienstag um 20:15 zeigt der deutsch-französische Sender dann “Die Wegwerfer”. Inhalt: Wie der Titel schon andeutet geht es um das heutige Konsumentenverhalten. Immer schneller muss immer Neues in den haushalt, alte technsiche Geräte werden nicht aufgerüstet oder repariert sondern weggeschmissen und ersetzt – sehr zum Leidwesen unserer Umwelt.
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am 11. Februar 2011, 16:03,
von Catharina,
in Allgemein.
Immer mehr junge Unternehmer entwickeln Konzepte für neue Sozialunternehmen und auch an Universitäten halten die Themen Social Business und Social Entrepreneurship langsam aber sicher Einzug. Dennoch: Aller Anfang ist schwer, besonders wenn es um den Start und die Finanzierung einer neuen Geschäftsidee geht. Mit der Zahl der Ideen wächst aber auch die Anzahl von Förderangeboten. Eine Möglichkeit sind Wettbewerbe, von denen wir hier zwei vorstellen:
Erstmals wird dieses Jahr der “LEUCHTTURM Ideenwettbewerb” der Wackstum GmbH ausgelobt. Bis zum 22. März können sich soziale Unternehmen per Internet in den Kategorien Umwelt, Gesellschaft und Armutsbekämpfung bewerben. Voraussetzung ist ein finanzierungsbedürftiges Geschäftsmodell; unabhängig davon, ob die Unternehmensgründung schon vollzogen wurde. Die drei Gewinner werden am 26. Mai ausgezeichnet, im Gewinn inbegriffen ist u.a. fachliche Unterstützung (darunter Support von größeren Unternehmen) im Wert von 10.000€.
Ein paar Tage mehr Zeit für die Einreichung ihrer Idee haben Gründungswütige hier: Bis zum 31. März läuft die Bewerbungsfrist für den dritten KarmaKonsum Gründer-Award. Angesprochen sind alle öko-sozialen Unternehmen, die seit dem 1.1. 2009 gegründet wurden und deren bestehende Investitionssumme 500.000€ nicht übersteigt, auch non-profit Projekte sind zugelassen. Den Gewinner erwartet umfangreicher Support (Anzeigen, Coaching) im Wert von 30.000€. Der Preis mit dem Motto „Empowering a new Spirit in Business“ wird im Rahmen der fünften KarmaKonsum Konferenz (9. – 10. Juni) in Frankfurt vergeben.
Etwa 500 Millionen Tonnen Plastikmüll befinden sich im Mittelmeer. Diese Zahl haben französische Forscher Ende Januar veröffentlicht. Die jährliche Plastikproduktion weltweit liegt bei 225 Millionen Tonnen, nur wenige Prozent davon werden recycelt.
Daten wie diese bestätigen, was wir schon länger ahnen: Wir haben, gelinde gesagt, ein Problem mit Müll! Das haben auch Designer und Produkthersteller im Hinterkopf, die nach dem Cradle to Cradle Prinzip entwerfen und arbeiten. Was auf deutsch so viel wie „Von der Wiege bis zur Wiege“ heißt, meint die Wiederverwertbarkeit von Materialien in einem Stoffkreislauf. Unterm Strich bedeutet das die Vermeidung von Müll und die Nutzung bestehender Ressourcen. Von der Natur abgeschaut, wurde das Konzept in der Industrie Anfang der 90er als Innovation gefeiert. Ganz alltägliche Beispiele sind kompostierbare Einkaufstüten, die es z.B. bei Globetrotter gibt.
Das Cradle to Cradle Festival in Berlin widmet sich nun dieser Idee und seinen Pionieren. Interessant dürften besonders weitere Beispiele von Produkten sein, die nach dem Cradle to Cradle Prinzip entworfen wurden. Regelmäßig finden im Rahmen der Ausstellung auch Veranstaltungen zu dem Thema statt, eine Übersicht findet man auf der Website.
Cradle to Cradle Festival in Berlin
26. Januar bis 16. März
Öffnungseiten: Unter der Woche: 11 – 18.30h , Wochenends: 13 – 17.00h
Wo: Aedes am Pfefferberg, Christinenstraße 18-19, 10119 Berlin www.cradletocradlefestival.com