Erstellt
am 28. November 2011, 09:44,
von Catharina,
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Allgemein.
Die Komplizen ermöglichen Schülern der Oberstufe Einblick in die Arbeitswelt, Crispin Henke, enorm-Mitarbeiter und einer der Mentoren, schreibt, was ihn bewegt hat, eine “Komplizenschaft” zu übernehmen
Die Frage „Was mache ich eigentlich nach dem Abitur?“ stellte ich mir in der Oberstufe gefühlte tausendmal. Konfrontiert mit einer schier unübersehbaren Zahl von Studienangeboten, Ausbildungsmöglichkeiten und flankiert von Ratschlägen der Eltern und Lehrer, sollte ich als backfrischer Abiturient doch bitte schnell eine Entscheidung finden, um möglichst einen nahtlosen Übergang in die akademische Welt zu finden. Die Zeit drängt. Dass die Frage nach dem passenden Bildungsweg meinen Schulfreunden und Kommilitonen ebenfalls Kopfschmerzen bereitete, spiegelt sich unter anderem in einer erhöhten Abbruchquote der Studienanfänger nach Weiterlesen »
20 Jahre nach der Konferenz der Vereinten Nationen für Nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro ist Zeit für eine Bestandsaufnahme: Was wurde erreicht? Was ist noch möglich? Wie kann nachhaltige Entwicklung weiter vorangetrieben werden? Nicht nur auf der sich jährenden Konferenz, Rio+20 in Rio im Juni 2012 soll Weiterlesen »
Bei der bewegenden Grenzen-Los-Veranstaltung vom 21. bis 22. November in Dornbirn, Vorarlberg zeigte das Büro für Zukunftsfragen, wie eine gelungen partizipative, inhaltlich tiefgehende/relevante Konferenz aussehen kann:
Die zentralen Fragen “Was macht mich freiwillig?” und “Was kann Beteiligung und Selbstorganisation für die Förderung von Engagement leisten?” wurden im Rahmen der Vorstellung von BürgerInnenräten und weiteren innovativen Projekten diskutiert.
In Open-Space-Sessions konnten die Teilnehmer ihre eigenen Schwerpunkte und Herausforderungen einbringen. Auch der Dialog “vom Herzen”, die Fish-Bowl-Methode im Spiel mit der Innen- und Außenperspektive genauso wie die laufende Begleitung und Reflexion der Veranstaltung durch eine Erzählerin, ermöglichten den Teilnehmern eine umfassende Bearbeitung und Übersicht.
Die anfängliche Feierstimmung angesichts der Erfolge des Europäischen Freiwilligenjahrs 2011 wandelte sich mit den tiefergehenden Dialogen teils in Unbehagen und Ratlosigkeit: Wie könnten die entstandene Energie und Beteiligungskonzepte weitergetragen, weiterentwickelt werden, wie können Ergebnisse der Tagung nach außen wirksam werden? Mehr noch, in wieweit kann bürgerschaftliches Engagement sich überhaupt mit den brennendsten Fragen unserer Zeit beschäftigen oder ist die Diskussion um politische Partizipation im Schatten von Machtverhältnissen außerhalb der Demokratie nur aufgebaut auf einer Illusion?
Kritische Fragen, die nicht selbstverständlich im Rahmen einer Tagung dieser Größe so offen benannt werden können und welche die gefühlte Mischung von Empörung und Engagement einiger Teilnehmender weiter bestätigen.
Zuletzt war die Tagung auch ein symbolischer Abschluss der ersten Phase der Drei-Länder/Drei-Sektoren-Kooperation zwischen Schweiz, Deutschland und Österreich bzw. zwischen Staat, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Das Staffelholz wurde wieder zum Ausgangspunkt, nämlich ans deutsche Team, weitergereicht – und sodann an alle Teilnehmenden: um sich weiter um grenzen-losen Austausch zu bemühen, eine offene Haltung zu bewahren und zentrale Fragen in unserer Gesellschaft laut zu stellen.
Text: Angelika Schanda
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am 24. November 2011, 09:31,
von Catharina,
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Anja Bauer und Jeanette Menrad berichten über Projekte in Indien
Tara Trust wurde im Dezember 2008 von Katharina Poggendorf-Kakar in Goa gegründet. Alles fing auf einem Seminar in Delhi an, bei dem sie einen Mönch aus Leh (Ladakh) kennen lernte. Er plante, eine Schule für arme Kinder aus dieser Gegend aufzubauen. Auf Worte folgten Taten, die beiden taten sich zusammen und Tara Trust begann die “Jamyang School” in Leh zu unterstützen. Tara Trust unterstützt bis heute die Weiterlesen »

Pioneers of Change
Junge Menschen nehmen ihre Zukunft und die der Welt in die Hand, werden für den notwendigen gesellschaftlichen Wandel initiativ und übernehmen beherzt Verantwortung: die Pioneers of Change.
Der Lern- und Werdegang unterstützt diese „AkteurInnen und Akteure des Wandels“ dabei, ihr Potenzial zu verwirklichen und ihre Träume und Visionen in konkreten Projekten und Organisationen umzusetzen. Die „Pioneers of Change“ hinterfragen gängige Annahmen, verlassen ausgetretene Pfade und bewegen sich in neues Terrain. Die Handlungsfelder sind dabei vielfältig – in jedem Fall innovative und individuell-stimmige Antworten auf die Frage „Was braucht die Welt?“.
Die Bewerbungsphase für Pioneers of Change 2012 läuft von 1. 11. bis 21.12. 2011.
Details auf der Webseite: www.pioneersofchange.at.
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am 22. November 2011, 17:06,
von marc,
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Es geht auf Weihnachten zu, und die Frage, was man seinem Freund, der Schwägerin oder der Schwiegermutter unter den Baum legt, wird immer drängender. Der Heldenmarkt in Stuttgart wird wahrscheinlich nicht alle vorweihnachtlichen Geschenke-Probleme beheben können – nachhaltige Ideen und Anregungen, wie man seinen Konsum aber ethischer und fairer gestalten kann, liefert die Messe zu Hauf. Deshalb verlosen wir 5×2 Eintrittskarten für den 3./4. Dezember, dann findet der letzte Heldenmarkt in diesem Jahr im Alte Kelter Fellbach statt.
Unsere Gewinnfrage lautet: In welchem Verlag erscheint enorm?
Die Antwort bitte an gewinnspiel@enorm-magazin.de schicken – wir benachrichtigen die Gewinner umgehend.

Green Knowledge for Green Jobs
Das Schlagwort. „Green Jobs“ ist in aller Munde. Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit werden immer mehr zu wichtigen Standards in Unternehmen. Politik und Wirtschaft setzen daher verstärkt auf „Green Skills“ und positive Arbeitsmarkteffekte sind zu erwarten.
Die Veranstaltung “Green Knowledge for Green Jobs” des Ökosozialen Studierenden Forums Österreich will Chancen, Trends und Potentiale des Themas herausarbeien und die Vernetzung von „Green Potentials“ mit „Green Companies“ fördern.
Zeit und Ort: Mo., 28. Nov. 2011, 19:00 Uhr, Wirtschaftsuniversität Wien, Aula B/C Augasse 2-6, 1090 Wien
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Die Online-Sprachschule Glovico, von Tobias Lorenz gegründet und in unserer ersten Ausgabe vorgestellt, wurde als Underdog 2012 ausgezeichnet. Das Online-Portal habt sich beim Facebook-Voting im flyeralarm design award gegen 50 andere Bewerber durchgesetzt.
Glovico ist eine Fair Trade-Sprachschule im Internet. Unterrichtet werden die Schüer per Skype von Muttersprachlern aus aller Welt. Die Preise für die privaten Sprachstunden sind für deutsche Verhältnisse relativ gering, für die Lehrer aus Entwicklungsländern jedoch weit über dem Landesdurchschnitt. So profitieren beide Seiten und der interkulturelle Dialog wird gefördert.
Bein flyeralarm design award sind junge Designer aufgerufen, für verschiedene Projekte, wie etwa nun Glovico, Imageanzeigen zu entwerfen. Bis zum 15. Januar können die Produkte hier online eingereicht werden.
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am 11. November 2011, 12:10,
von marc,
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Möglichkeiten, seinen Konsum ethischer zu gestalten, gibt es viele. Doch wo fängt man an? Welche Unternehmen, Produkte, Dienstleistungen helfen bereits dabei, das eigene wirtschaftliche Handeln zumindest ein klein wenig sozialer und ökologischer zu machen? Der Heldenmarkt gibt darauf Antworten – die Messe findet zum wiederholten Male in Berlin statt, vom 19.-20. November im Postbahnhof. Rund 140 Aussteller haben sich angekündigt, sie werden Lebensmittel, Klamotten, Geldanlagen, Wohnaccessoires und Mobilitätslösungen vorstellen. Zudem haben die Organisatoren ein Vortragsprogramm zusammengestellt und zahlreiche Referenten eingeladen.
Besucher, die sich schlau machen möchten, zahlen fünf Euro Eintritt – haben hier und jetzt allerdings die Chance, Karten zu gewinnen. Wir verlosen 5×2 Tickets. Unsere kleine Preisfrage zu dem Gewinnspiel: An welchem Tag erscheint die neue Ausgabe von enorm? Die Antwort bitte an gewinnspiel@enorm-magazin.de schicken. Die Gewinner werden informiert.
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am 10. November 2011, 09:56,
von Catharina,
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Anja Bauer und Jeanette Menrad berichten für enorm regelmäßig über ihre Erlebnisse in Indien
Ein unserer Ansicht nach sehr unterstützenswertes Projekt ist Himjoli. Himjoli bedeutet übersetzt “Freund im Eisland” und ist eine “Social Venture Company”, die mit Menschen in der Gegend von Kumaon in Uttarakhand zusammenarbeitet. Ziel von Himjoli ist es Jobs in den Dörfern zu gestalten, um die Abwanderung in die Städte zu reduzieren. Himjoli verkauft Produkte aus der Himalaya Gegend, wie Marmeladen, Honig, Seifen oder Schals, die von der einheimischen Bevoelkerung hergestellt werden. Die Gewinne fliessen zurück in soziale Projekte und Fördemassnahmen zum Thema Bildung, Gesundheit und natürliche Ressourcen.
Auf unserer weiteren Projekttour durch Indien haben wir den Corbett-Nationalpark besucht. Er wurde 1936 als erster indischer Nationalpark gegründet und bietet mit Hilfe der Initiative Projekt Tiger vom Aussterben bedrohten bengalischen Tigern einen geschützten Lebensraum.
Der Corbett-Nationalpark befindet sich im indischen Bundesstaat Uttarakhand am Fuss des Himalaya. Benannt ist das Reservat nach dem britischen Jaeger und Naturschützer Jim Corbett, der grossen Einfluss auf die Gruendung des Nationalparks hatte. Der Park umfasst 521 qkm und bildet zusammen mit dem Sonanadi-Schutzgebiet das Corbett-Tiger-Reserve von über 1288 qkm Fläche.
Das Corbett-Reservat ist Pionier im Versuch, die Natur in Indien durch die Bedrohung der Überbevölkerung und Umweltverschmutzung zu schützen. Zudem wurde der Park 1973, zusammen mit dem “Projekt Tiger“, zu dem ersten Tigerreservat in Indien. Das Naturschutzgebiet beherbergt bengalische Tiger, indische Leoparden, asiatische Elefanten, Rhesusaffen, Hulmans, Goldschakale, Lippenbären, Sambarhirsche und viele weitere Säugetiere. In den Flüssen und Seen leben Gaviale und Sumpfkrokodile, in der Luft darüber sind über 600 Vogelarten beheimatet.
Es ist allerdings nicht so leicht in den Park zu kommen, da man ihn nur mit Führer und Genehmigung betreten darf und die Besucherzahl pro Tag beschränkt ist. Auch sind grosse Bereiche des Schutzgebiets für Besucher gänzlich geschlossen und manche nur zu bestimmten Zeiten geöffnet. So wird den Tieren ein echtes Rückzugsgebiet durch menschenfreie Zonen bewahrt.
Wir konnten nur einen kleinen Teil des Parks besichtigen und mussten für die Genehmigung um 04.30 Uhr aufstehen. Die Natur war faszinierend, nur das Glück Tiger oder Elephanten zu sichten hatten wir nicht.