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enorm Sozialunternehmer-Wettbewerb: Jetzt abstimmen!

wettbewerbszeichen_o_01Die fünf Finalisten des diesjährige enorm Sozialunternehmer-Wettbewerbes stehen fest. Noch bis zum 20. Mai 2013 können enorm-Abonnenten ihren Favoriten wählen. Der Wettbewerb wird von den enorm-Abonnenten ermöglicht, indem wir 15 Prozent des Abo-Umsatzes als zinslose Darlehen an die Preisträger vergeben. Die Gewinner werden in der nächsten enorm-Ausgabe (erscheint am 20.06.2013) vorgestellt.

 

Die Finalisten im Überblick:

  1. Das Projekt unverpackt setzt sich für den Verkauf unverpackter Ware ein. Gründerin Emilie Florenkowsky will den sogenannten Bulkwarenverkauf (nachfüllbare Behälter für lose Mengenwaren) Weiterlesen »

Gründerwettbewerb “Act for Imapct” für Sozialunternehmer

Jede noch so gute Idee benötigt auch einen bodenständigen Businessplan, um an die nötige Finanzierung zu gelangen. Das Förderprogramm “Act for Impact” der Vodafone Stiftung Deutschland und der Social Entrepreneurship Akademie hilft Sozialunternehmern bei der Finanzierung ihres Geschäftsmodells: mit einem Förderpreis von über 40 000 Euro und einer professionellen Beratung.

Bewerben können sich Startups, die maximal seit drei Jahren bestehen und sich in den Bereichen Bildung und Integration für mehr Chancengleichheit in Deutschland einsetzen. Mehr Infos zu Bewerbungsvoraussetzung und -antrag gibt es hier.

Bewerbungsschluss ist der 15. April.

HUB München öffnet seine Türen

HUB Munich

HUB Munich (Screenshot)

In Tel Aviv, Amsterdam, Wien oder Zürich gibt es sie bereits – die sogenannten HUBs. Das sind Orte, an denen Sozialprojekte entstehen und Gründer sich vernetzen können. Ein weiterer HUB für Social Entrepreneurs kommt nun erstmals nach Deutschland. Das HUB München öffnet am kommenden Montag, den 18.02.2013, seine Türen. Ab dann können die ersten Arbeitsplätze und Veranstaltungsräume in einem 150 qm großen ProtoHUB gemietet werden. Direkt daneben steht dem HUB ab Mitte 2013 eine 700 qm großen Halle zur Verfügung, die beispielsweise als Ausstellungsraum, Bühne, Lager oder Fotostudio genutzt werden kann. Informationen zu Preisen und Konditionen gibt es hier.

 

HUB Munich GmbH i.G.
Gotzinger Straße 8
81371 München
contact@hub-munich.de

 

Investoren und Sozialunternehmen gesucht!

Screenshot Einladungs-Flyer (evobis)

Kapitalsuchende und Kapitalgeber können sich für die erste „Venture Conference mit Fokus Sozialunternehmen“ am 30. Januar 2013 in München bewerben

Eine innovative Geschäftsidee alleine reicht nicht aus, um ein Unternehmen zu gründen. Dafür braucht es ebenfalls ausreichend Kapital, über das allerdings die wenigsten Unternehmer in der Startphase verfügen. Meist sind Investoren gefragt.

Im Auftrag der Kreditastanstalt für Wiederaufbau (KfW) findet erstmalig Weiterlesen »

Und was denkst du? Telefónica lädt ein zur Online-Diskussion

Diskutiere.de (Screenshot)

Der Mobiltelefonkonzern Telefónica Germany lädt Interessierte, Sozialunternehmer und Querdenker ein, online zum Thema “Unternehmenskooperationen und Digitales Arbeiten – Must-haves für erfolgreiche Sozialunternehmer!?” mitzudiskutieren. Die Aktion läuft noch bis 28. November

Können Unternehmenskooperationen und digitales Arbeiten das Sozialunternehmertum vorantreiben? Wie kann das aussehen? Welche Rolle spielen Internet und Telekommunikation für die Verbreitung sozialer Innovationen? Gedanken und Meinungen zu diesen Fragen können auf Weiterlesen »

Erderwärmung steigt um 4 bis 6 Grad Celsius

Übererfüllt die EU ihre Kyoto-Ziele oder haben die Skeptiker doch recht und die Erderwärmung steigt um vier bis sechs Grad? Auch die Unternehmensberatungsfirma PricewaterhouseCoopers zeichnet ein eher düsteres Bild

Die Meldung, die die Europäische Umweltagentur (EUA) vor ein paar Tagen veröffentlichte, klang optimistisch. Ersten Schätzungen zufolge ist die EU nämlich dabei, als gesamte Union ihre Kyoto-Ziele überzuerfüllen, wie Jacqueline McGlade, die Exekutivdirektorin der EUA, sagte. Zwischen 2010 und 2011 gingen die Treibhausgasemissionen demnach um 2,5 Prozent zurück – und das bei gleichzeitigem Anstieg des Wirtschaftswachstums um 1,5 Prozent. Das ist bemerkenswert: Skeptiker der Energiewende klagen ja, dass der Umbau des Energiesektors auch dazu führen würde, dass die hiesige Wirtschaft leiden könnte.

Ein heute veröffentlichter Bericht, der den Blick weitet und die Wirtschaft global betrachtet, lässt diese Entwicklung wie ein Tropfen auf den heißen Stein aussehen. Die Beratungsfirma PricewaterhouseCoopers (PwC), die nicht für Panikmache bekannt ist, wie der Guardian formuliert, hat anlässlich des UN-Klimagipfels in Doha, Katar, Ende November eine drastische Warnung herausgegeben. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die globalen Aktivitäten zum Schutz des Klimas nicht ausreichen. Um das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen, müsste die CO2-Intensität bis zum Jahr 2050 weltweit um durchschnittlich 5,1 Prozent jährlich sinken. Dieser Wert wurde in den vergangenen 50 Jahren nie erreicht. 2011 lag die Reduktion bei nur 0,7 Prozent.

Laut PwC ist eine Erderwärmung um vier, eventuell sogar sechs Grad Celsius realistisch. Selbst eine Verdopplung unserer derzeitigen Anstrengungen würde diese Entwicklung nicht verhindern. Die Folgen: Weite Teile Südeuropas und Nordafrikas werden aufgrund der anhaltenden Hitze und Dürre unbewohnbar, küstennahe Städte sind von den steigenden Meeresspiegeln bedroht und zwingen Millionen Einwohner, in andere Gegenden umzusiedeln.

Bereits vor drei Monaten hat der Umweltaktivist Bill McKibben im amerikanischen „Rolling Stone“ in einem viel beachteten Aufsatz auf die „erschreckende Mathematik“ der Klimaerwärmung hingewiesen. Auch er kommt zu dem Ergebnis, dass das Zwei-Grad-Ziel nicht mehr erreicht werden kann.

Text: Marc Winkelmann

Für die Forscher von morgen

Die zweite Ausgabe des “forscher – das Magazin für Neugierige” ist erschienen. Das 25 Seiten starke Magazin wird herausgegeben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Projektgruppe Wissenschaftsjahr Zukunftsprojekt Erde.

Darin finden große und kleine Forscher und Neugierige alles rund um das Thema Nachhaltigkeit und erfahren, woran beispielsweise Nachhaltigkeitsforscher so arbeiten. In der vergangenen Ausgabe konnten Kinder und Jugendliche Wissenswertes über Megacitys und Ökostädte erfahren, wie das Gärtnern in der Stadt funktioniert und wie man sich einen Wissenschaftler in die Schule holt. Das geht über die forschungsboerse.de.

Erstmals CSR-Preis der Bundesregierung ausgelobt

Screenshot csr-preis-bund.de

Die Bundesregierung hat erstmals einen Corporate-Social-Responsibility-Preis ausgelobt. Bewerben können sich alle Unternehmen vom Ein-Mann-Betrieb bis zum Konzern. Wichtig ist, dass die CSR-Maßnahmen nicht nur eine Randerscheinung, eine Einzelaktivität, darstellen, sondern in das Unternehmenshandeln verankert sind und Teil der Unternehmenskultur sind.

Die Bewerber können ihre Darstellungen in fünf Aktionsfeldern einreichen: Unternehmensführung, Umwelt, Arbeitsplatz, Markt und Gemeinwesen. Dabei gibt es vier mögliche Größenkategorien, vom kleinen Unternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitern bis hin zu den Größten mit mehr als 5000 Mitarbeitern. Noch bis zum 23. November werden Bewerbungen angenommen, die Gewinner werden im April 2013 prämiert.

Weitere Infos unter csr-preis-bund.de

Expedition führt hinter das Display

Rund 60 Rohstoffe stecken in einem Handy (Foto: Screenshot Rohstoff-Expedition)

Warum hebt man alte Handys eigentlich jahrelang auf? Sie liegen in Schubladen, zusammen mit verknoteten, längst nicht mehr gebrauchten Ladekabeln. 83 Millionen Geräte sollen so in deutschen Haushalten vor sich hinschlummern. Dabei haben sie ein wertvolles Innenleben. Metalle, zum Teil Gold und Seltene Erden sind in Mobiltelefonen verbaut. Den alten Knochen aus der Schublade jetzt im Restmüll zu entsorgen, wäre totale Verschwendung. Die Rohstoff-Expedition des Zukunftsprojekts Erde startet unter Weiterlesen »

Dauerkampf gegen das Ding am Deich

Eine Handvoll AKW-Gegner bei der Mahnwache am Werkstor (Foto: Screenshot www.dingamdeich.de)

Das AKW Brokdorf liegt wie ein Fremdkörper in der idyllischen Landschaft an der Elbe. Am sechsten Tag jeden Monats findet eine Mahnwache am Werkstor statt. Eine Handvoll Atomkraft-Gegner singt ein Protestlied. Es schneit. Seit der Meiler vor 26 Jahren ans Netz gegangen ist, steht fest: Die AKW-Gegner haben den Kampf verloren. Doch sie stehen noch immer im Ring. So einsam wie bei der Mahnwache im Schnee

In diesen Tagen startet der Film „Das Ding am Deich“ in den deutschen Kinos. Die Dokumentation zeichnet nach, wie sich die Bevölkerung seit den 1970er-Jahren gegen den Bau eines Atomkraftwerks in Brokdorf (Schleswig-Holstein) gewehrt hat.

Die Auseinandersetzung glich einem Boxkampf. Im Ring standen ungleiche Kontrahenten: Einerseits die Bevölkerung von Brokdorf zusammen mit Weiterlesen »