Vielleicht ist es die Quadratur des Kreises. Bestimmt ist es eine der größten Aufgaben der neuen Mobilität. Auf jeden Fall ist es eine Krux: Alternative Antriebe machen nur Sinn, wenn dafür Energie aus regenerativen Quellen gespeist wird und sie nahezu so leistungsfähig sind, wie herkömmliche Antriebe. Was nützt der Elektromotor, wenn der Strom dafür aus dem Atomkraftwerk kommt? Wie verlockend ist ein Elektromobil, wenn es nicht mal die Hälfte der Strecke eines Benziners zurücklegt? Selbst Überzeugungstäter werden sich da oft für die doch komfortablere (schnellere) Variante entscheiden.
In Sachen alternative Antriebe gibt es also noch einiges aufzuholen. Dass sie nun nicht allzu ferne Zukunftsmusik ist, ist auch unter Experten mittlerweile unumstritten. Unklar ist jedoch, das Wann und Wie. Fachleute diskutieren unter der Federführung des Clean Energy Projects die Bedingungen, unter denen die neuen Antriebe die herkömmlichen Autos mit Benzin- und Dieselmotor ablösen könnten. „Elektrofahrzeuge können schon heute die Erwartung der Kunden zum größten Teil erfüllen“, hieß es auf der einen Seite. „Solange die E-Fahrzeuge nicht in Mobilitätskonzepte eingebunden oder mit Zusatzantrieben ausgerüstet sind, wird E-Mobilität nie funktionieren“, argumentierten die etwas kritischeren Fachleute.
Immerhin widerlegte Lorenz Köll, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle für Energiewirtschaft die gemeinhin geäußerte Behauptung, der Bedarf an Strom sei nicht aus regenerativen Energien zu bewältigen: “Wenn wir von heute auf morgen die gesamte deutsche Automobilflotte umstellen würden, benötigten wir etwa 20 Prozent des derzeit erzeugten Stroms. Es ist kein Problem die benötigte Energie aufzubringen – selbst wenn die Fahrzeuge in Zukunft ausschließlich mit grünem Strom fahren.”
Wie halten Sie es? Schon umgestiegen auf Wasserstoff? Lädt das Auto des Nachts an der Steckdose? Sind Abstriche denkbar zugunsten eines umweltfreundlicheren Autos?
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am 8. Oktober 2010, 16:05,
von Catharina,
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Vieles, was derzeit aus der Berliner Politik zu vernehmen ist, lässt die Bürger ratlos und frustriert zurück. Sei es die Verlängerung der Atomkraftwerklaufzeiten, das Bahnprojekt Stuttgart 21 oder die Anhebung der HartzIV-Sätze. Eine Sache jedoch, die kann, wenn nicht Mut und Hoffnung spenden, so doch wenigstens Weiterlesen »
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am 27. August 2010, 13:56,
von Catharina,
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Eine Diskussion mit vier Parteien und mindestens fünf Meinungen möchte man annehmen, die Energiedebatte kocht hoch. Eine Presseschau auf dem enorm Blog.
In dem Kommentar “Das Leid mit den Laufzeiten” bei WELT online wird die Bereitschaft der einzelnen Verbraucher in Frage gestellt, merklich mehr für “guten” Strom zu zahlen, auch die Industrie, “Hauptabnehmerin des Strom” rechne und sehe schwarz, heißt es. Die Anzeige der 40 Manager wird denn auch als ein Akt der Verzweiflung gedeutet. “Wer den Appell der 40 Manager erpresserisch nennt, verkennt den Ernst der Lage” – schließlich ginge es um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. “Längst ist die Energiedebatte vermasselt.”
Jochen Flasbarth geht in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung hart mit der Atomlobby ins Gericht. Sie habe bei ihrem “energiepolitischen Appell” mit falschen Zahlen operiert. Und er sieht die regenerativen Energien mitnichten als die maßgeblichen Kostentreiber in der Stromversorgung. “Ein durchschnittlicher Haushalt zahlt heute etwa 27 Euro mehr für den Strom als vor zehn Jahren. Davon gehen nur drei Euro auf die Förderung erneuerbarer Energien zurück.”
Die ZEIT hingegen weist in ihrem Artikel “Einstieg, nicht Ausstieg” darauf hin, dass die Interessen der Atomkonzerne und der deutschen Wirtschaft mitnichten dieselben seien. Vielmehr “beschwerten sich industrielle Großverbraucher sogar noch darüber, die Strompreispolitik der Versorger gefährde den Wirtschaftsstandort Deutschland”. Es wird auf die energiepolitische Wirklichkeit hingewiesen, die durch die vorherrschende energiepolitische Debatte in Berlin ins Hintertreffen gerät. Kurz: Energie muss effizienter genutzt werden, mehr Energie muss aus nicht versiegenden Quellen kommen und die “Energie der Zukunft muss sauber sein”. Außerdem geht der Artikel hart mit der Atomenergie ins Gericht und verweist auf überalterte Meiler, die nach heutigen Standards keine Genehmigung erhalten würden. Und es wird aufgeführt, wie wenig Strom tatsächlich von den Atommeilern kommt. Der ganze Artikel auf ZEIT online.
Auch Spiegel online berichtet über den Widerstand der Länder gegen Merkels Atompläne. Und auch im Tagesspiegel werden die vier Szenarien und die zentrale Rolle der Energieversorgung in der Regierung beschrieben.
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am 20. August 2010, 10:27,
von Catharina,
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„Keine Erklär-, sondern eine Lernreise“, wie Regierungssprecher Steffen Seibert es formulierte: Mit der aktuellen Debatte um die Energiepolitik im Weiterlesen »
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am 25. Juni 2010, 10:59,
von Catharina,
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Interview mit Björn Hansen von der Morgenwelt GmbH über die Zukunft regenerativer Weiterlesen »
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am 23. März 2010, 11:22,
von Catharina,
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Zugegeben, dieses Spiel gibt es schon länger auf der Website des BUND. Seit einiger Zeit steht es nun auch als App für das iPhone zum Download bereit.
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